Ausbildung und Praxis

Die Ausbildung an der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik Saarbrücken folgt dem Lehrplan der Fachschulen für Sozialpädagogik im Saarland. Wie vom Ministerium für Bildung und Kultur im Vorwort des Lehrplans beschrieben, führt die berufliche Aufstiegsfortbildung an Fachschulen für Sozialpädagogik zu dem landesrechtlich geregelten Berufsabschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin“ beziehungsweise „Staatlich anerkannter Erzieher“. Sie qualifiziert für die eigenverantwortliche Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. Die Ausbildung befähigt die Schülerinnen und Schüler dazu, Entwicklungs- und Bildungsprozesse professionell zu begleiten, inklusive und demokratische Bildungssettings zu gestalten sowie Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, rechtlicher Rahmenbedingungen und professioneller Haltung wahrzunehmen. (Vorwort des Lehrplan FSP, 2026)

 

Die Verzahnung von Theorie und Praxis ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal unserer Ausbildung. Für die Entwicklung einer professionellen Haltung sind regelmäßige Praktika bei unseren Trägern und Kooperationspartnern in den Hilfen zur Erziehung im Saarland von großer Relevanz. Damit Praxisbeurteilungen und Bewertungen zielgerichtet und praktikabel, transparent, objektiv sowie valide und reliabel sein können, stellen wir hier das vom Ministerium für Bildung und Kultur vorgegebene Instrumentarium für Beurteilungen, Stellungnahmen und Bescheinigungen in den Praxisphasen der Ausbildung zur Verfügung.