|
Sie gliedert sich
- für BewerberInnen ohne einschlägige berufliche
Vorbildung - in einen einjährigen Vorkurs, in dem sowohl
in einer Einrichtung der Hilfen zur Erziehung (2/3) als
auch in der Schule (1/3) gearbeitet und gelernt wird.
Die Ausbildungsinhalte orientieren sich am Lehrplan des
Saarlandes und den Anforderungen der Hilfen zur
Erziehung. Es steht die reflexive Begleitung und
Ergänzung des sozialpädagogischen Praktikums im
Vordergrund: Fallarbeit, Kommunikationstrainings,
Entwicklung erzieherischer Kompetenzen, Arbeit mit
Medien, Methodentraining, ... . Die Methoden orientieren
sich an den Maßstäben der Erwachsenenbildung.
Die
fachtheoretische Ausbildung in Unter - und Oberkurs
Bei einem
erfolgreichen Bestehen erfolgt i. d. R. die Übernahme in die
zweijährige überwiegend fachtheoretische Phase
(Unterkurs, Oberkurs) mit integriertem mehrmonatigem
Praktikum. Diese Phase schließt mit der 1. Teilprüfung
ab. Hier wird parallel die Fachhochschulreife erworben.
Der
Unterricht verfolgt die Entwicklung reflektierter
Handlungskompetenz. Unterrichtsinhalte werden in
berufsbezogenen Lernfeldern und allgemein bildenden
Unterrichtsfächern angeboten.
Im
berufsbezogenen Unterricht wird regelmäßig mit
Lernsituationen, Handlungsaufträgen in der Praxis und
umfangreicher Gruppenarbeit gearbeitet. Die Inhalte
beziehen sich in erster Linie auf die Erfordernisse der
'Hilfen zur Erziehung'. Die Gestaltung des Schullebens
und regelmäßige Exkursionen sind integraler Bestandteil
der Ausbildung. Im Bereich der Medien der Erziehung
liegt der Schwerpunkt der Schule auf Bewegung und
Erlebnispädagogik!
Zur
staatlichen Anerkennung ist eine einjährige fachpraktische Phase
(Berufspraktikum mit schulischer Begleitung) notwendig.
Sie wird mit der 2. Teilprüfung abgeschlossen.
Die
vierjährige Ausbildung endet mit dem
Abschluss eines/r Staatlich anerkannten
Erziehers/Erzieherin.
|